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Sachsen-Anhalt

Lutherstätte

Halle (Saale)
Residenz von Luthers Gegenspieler

Residenz von Luthers Gegenspieler

Halle (Saale)

In Halle an der Saale residierte einer der mächtigsten Gegner Martin Luthers: Kardinal Albrecht, Erzbischof von Magdeburg und Mainz. Nach dem Papst war Kardinal Albrecht der höchste kirchliche Würdenträger im "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation". Der aufwendige Lebensstil des Kardinals, den er mit Einnahmen aus dem Ablasshandel finanzierte, veranlasste Luther, ihm einen Brief mit den berühmten 95 Thesen zu schicken. Es entwickelte sich ein Konflikt, der die Kirche erschütterte. Auf Druck der Reformationsbewegung verließ Kardinal Albrecht seine Residenz, die Moritzburg, im Jahr 1541.

Nachdem Martin Luther 1546 in Eisleben gestorben war, wurde sein Leichnam bei der Überführung nach Wittenberg für eine Nacht in Halle aufgebahrt. Halle blieb auch nach Luthers Tod ein wichtiger Ort für den Protestantismus. Der Pfarrer und Universitätsprofessor August Hermann Francke gründete 1698 in Halle eine Schulstadt, die heutigen Franckeschen Stiftungen, die den Geist der Reformation in die ganze Welt trugen. Das baulich einmalige Ensemble ist bis heute erhalten und beherbergt rund 50 Einrichtungen, die mit den Ideen und dem Werk Franckes in enger Beziehung stehen.

Halle (Saale) erleben

Die Marktkirche "Unser lieben Frauen" zu Halle ist reich mit Zeugnissen und Schätzen der Reformation ausgestattet. Zu sehen ist die Original-Totenmaske Martin Luthers und eine Kanzel aus der Zeit der Renaissance, von der Luther Überlieferungen zufolge gepredigt hat.

Die Marienbibliothek zählt zu den ältesten und größten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands mit einer Sammlung von 30.000 Bänden, darunter sind zahlreiche Lutherbibeln mit handschriftlichen Notizen des Reformators.

Die Moritzburg, heute ein Landesmuseum Sachsen-Anhalts, beherbergt bedeutende Sammlungen von Gemälden, Grafiken, Plastiken, Fotografien, Kunsthandwerk, Design, Münzen und Medaillen. In vielen Sälen sieht man Holztäfelungen, Kachelöfen, Teppiche, Wandmalereien und Gemälde aus der Zeit Kardinal Albrechts.

Im Dom zu Halle, an dessen Ausstattung Maler wie Lucas Cranach, Albrecht Dürer und Matthias Grünewald beteiligt waren, bewahrte Albrecht von Brandenburg sein berühmte Sammlung mit 20.000 Reliquien auf – Kanzel, Apostelfiguren und Chorgestühl zeugen heute noch von dieser Geschichte.

Mythos / Legende
Kirche
Sonstiges
Museum

Was es in Halle (Saale) zu sehen gibt

Auf den Spuren Martin Luthers

Marktkirche

Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle. Nach Luthers Tod 1546 in Eisleben wurde sein Leichnam bei der Überführung nach Wittenberg für eine Nacht in Halle aufgebahrt. Die Totenmaske und ein Abdruck seiner Hände sind heute in einer Krypta der Marktkirche „Unser Lieben Frauen“ zu sehen. Im Original erhalten ist auch die Kanzel, von der Martin Luther in Halle gepredigt hat. Zudem gehört zur Marktkirche auch die älteste und wahrscheinlich größte evangelische Kirchenbibliothek Deutschlands. Die Marienbibliothek beherbergt verschiedenste Lutherbibeln mit handschriftlichen Notizen des Reformators.

Luthers Totenmaske kann während der Öffnungszeiten der Marktkirche besichtigt werden (2,00 Euro). Ein besonderes Erlebnis ist die Turmbesteigung der Hausmannstürme. Von dort aus hat man den schönsten Blick auf das hallesche Häusermeer. Mehr Informationen zum Aufstieg und zu Führungen gibt es bei der Tourist-Information Halle (Saale) , die unter www.halle-tourismus.de im Internet präsent ist.

Öffnungszeiten

Januar und Februar
Montag bis Samstag 11.30-16.00 Uhr
Sonntag 15.00-16.00 Uhr

März bis Dezember
Montag bis Samstag 10.00-17.00 Uhr
Sonntag 15.00-17.00 Uhr

kontakt

Evangelische Marktkirchengemeinde Halle
An der Marienkirche 2
06108 Halle/Saale

E-Mail: marktkirche.halle@web.de
Web: www.marktkirche-halle.de

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Marktkirche in Halle (Saale) und Roter Turm

Orgelmusik an der historischen reichel-orgel (1664) - Irénée Peyrot:

Dienstag, 16:00-16:30 Uhr, März - Dezember
Donnerstag, 12:00-12:30 Uhr, März - Dezember
Samstag, 12:00-12.30 Uhr, Juni - September

Gottesdienste und Andachten

Morgenandacht: Donnerstag, 9.00 Uhr
Gottesdienst: Sonntag, 10.00 Uhr
Wochenschlussandacht: Samstag, 18.00 Uhr
Gebet für unser Land: 1. Montag im Monat, 17.00 Uhr
(März bis Dezember, außer an kirchlichen Feiertagen)

 

Moritzburg

Die größte Gemäldegalerie, Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, hat ihren Namen nach dem altehrwürdigen Gemäuer, in dem es residiert. Einst als feste Zwingburg und zugleich als Schloss gebaut, war die Moritzburg prachtvoller Sitz der Erzbischöfe Magdeburgs.

Seit 1904 ist in der Moritzburg das hallesche Kunstmuseum untergebracht, zunächst nur mit seinen kunsthandwerklichen Beständen, ab 1920 auch mit der Sammlung moderner Gemälde und Plastik. Sie besitzt Sammlungen für Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie, Kunsthandwerk und Design sowie Münzen und Medaillen. Zu den wichtigsten Sammlungsbeständen gehören Kunstwerke der Klassischen Moderne, des 19. Jahrhunderts und der mittelalterlichen Schnitzplastik. Die Kunst des Expressionismus ist mit eigenen Beständen und den beiden Dauerleihgaben, der Sammlung Hermann Gerlinger und der Sammlung Kracht, vertreten. Auch besitzt das Museum reiche Bestände historischen Kunsthandwerks und ein Landesmünzkabinett.

Seit 2006 ist die Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg Teil der Stiftung Moritzburg. Die Sammlung wird durch Arbeiten anderer Künstler der Klassischen Moderne ergänzt, darunter Lovis Corinth, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Emil Nolde. Hervorzuheben sind hier die Dauerleihgaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz seit 2005. Außerdem verfügt das Haus über einen reichen Bestand an Druckgrafik aus der Zeit der DDR.

Öffnungszeiten

Montag bis Dienstag 10.00-18.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag bis Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Feiertags 10.00-18.00 Uhr
Geschlossen am 24.12. und 31.12.

Kontakt

Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)

Telefon: +49 (0)345 212590
Mail: info@kunstmuseum-moritzburg.de
Web: www.kunstmuseum-moritzburg.de

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Kunstmuseum Moritzburg in Halle Saale

Dauerausstellungen

  • Kunst und Kunsthandwerk des 19. Jahrhunderts
  • Moderne Zwei
  • Albert-Ebert-Kabinett

Eintrittspreise

Dauerausstellung
7,00 Euro pro Person
ermäßigt 5,00 Euro pro Person
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei

Sonderausstellung (12.03.2016 - 11.09.2016)
10,00 Euro pro Person
ermäßigt 8,00 Euro pro Person

Kombiticket
14,00 Euro pro Person
ermäßig 11,00 Euro pro Person

Blaue Stunde (ab 17 Uhr)
ermäßigter Eintritt

Gruppenkarte (ab 10 Personen)
ermäßigter Eintritt

Jahreskarte
70,00 Euro pro Person
ermäßigt 50,00 Euro pro Person

DOM ZU HALLE

Halles turmloser Dom erscheint bescheiden. Das hat mit seiner Geschichte zu tun, denn es ist eine ehemalige Klosterkirche des 1271 gegründeten Dominikanerklosters. Der Dom, einziger Großbau der Frühgotik in Halle, birgt in seinem Inneren Schätze des Barock. Die Kirche war bis zur Reformation das bedeutendste Zentrum der geistlichen Wissenschaft und der kirchlichen Kunst im gesamten Raum Mitteldeutschlands. Die lang gestreckte Pfeilerhalle mit leicht überhöhtem Mittelschiff und den schmalen Seitenschiffen zählt zu den frühesten Hallenkirchen Mitteldeutschlands. Aufgrund der bemerkenswerten Akustik wird die Kirche gern für Konzert- und Theateraufführungen genutzt. Eine solche Veranstaltung zu besuchen, lohnt sich für all jene, die eine Kurzreise nach Halle (Saale) planen.

In der Reformationszeit wurde die Kirche im Stil der Renaissance umgestaltet. Kardinal Albrecht nutzte sie ab 1520 zur Aufbewahrung seiner umfangreichen Reliquien- und Kunstsammlung. Von der Innenausstattung sind lediglich der Zyklus der 17 Standbilder an den Pfeilern, die Kanzel und Teile des Chorgestühls erhalten geblieben.

Seit 1692 wurde die Kirche ausschließlich als Pfarrkirche der evangelisch-reformierten Gemeinde genutzt, die bis heute hier ihre Gottesdienste hält. Von 1702 an wirkte Georg Friedrich Händel im Dom zu Halle ein Jahr lang  als Organist.

Ende der 1950er Jahre erfolgte eine größere Instandsetzung im Inneren. Die Bausubstanz des Domes konnte durch Sanierungsarbeiten erhalten werden. Die Kirche befindet sich heute im Besitz der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

Öffnungszeiten

Ab 18. April
Dienstag bis Samtag 11.00-17.00 Uhr

Kontakt

Dom zu Halle
Domplatz 3
06108 Halle (Saale)

Telefon: +49 (0)345 2021379
Mail: kontakt@dom-halle.de
Web: www.dom-halle.de

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Dom zu Halle

Gottesdienste

Sonntag, 10 Uhr im Domgemeindehaus (Winter), im Sommer im Dom

FRANKESCHE STIFTUNGEN

Inmitten der Innenstadt von Halle ist das historische Ensemble mit mehr als 50 Gebäuden bis heute erhalten geblieben. Das 1700 erbaute Historische Waisenhaus beinhaltet die Kunst- und Naturalienkammer, die als der älteste deutsche Museumsraum gilt. Im Francke-Kabinett im Erdgeschoss des Historischen Waisenhauses findet der Besucher einen Überblick über das Leben und Werk August Hermann Franckes und über die Geschichte der Franckeschen Stiftungen von 1698 bis zur Gegenwart.

Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Historische Bibliothek gegründet. Der Bibliotheksbau (1726-1728) gilt als der älteste noch erhaltene profane Bibliothekszweckbau Deutschlands. In dem barocken Magazin stehen etwa 35.000 Schriften des 16. bis 19. Jahrhunderts. Auch Handschriften aus der Reformationszeit werden hier aufbewahrt, darunter befindet sich ein Brief Martin Luthers .

Das historische, überwiegend aus Fachwerk konstruierte Gebäudeensemble auf dem Gelände hinter dem Waisenhaus, darunter das mit über 100 Metern Länge größte Fachwerkhaus Europas, ist ein Freilichtmuseum besonderer Art.

August Hermann Francke (1663-1727) gehörte zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Pietismus, einer religiösen Richtung des deutschen Protestantismus. Zweihundert Jahre nach Entstehung der lutherischen Konfession gründete August Hermann Francke auf Bitten des dänischen Königs Friedrich IV. von Halle aus die erste evangelisch-lutherische Mission im südindischen Tranquebar. Zahlreiche hallesche Pastoren wurden von Francke und seinen Nachfolgern in weit entfernte Weltregionen entsandt, um dort die lutherischen Lehren und bahnbrechenden reformatorischen Ideen, die der Hallesche Pietismus aufgenommen und weiterentwickelt hatte, zu verbreiten.

So entstanden in Skandinavien, im ganzen östlichen Mitteleuropa aber auch im weit entfernten Sibirien lutherische Schulen und Waisenhäuser hallescher Prägung. Erste lutherische Auslandspfarrer schickte Francke schon Ende des 17. Jahrhunderts nach Moskau. 1741 wurde aus den Franckeschen Stiftungen Heinrich Melchior Mühlenberg nach Pennsylvania entsandt, um dort die deutschen Auswanderer zu betreuen. Heute genießt er als Patriarch der lutherischen Kirche in Nordamerika höchste Verehrung.

Öffnungszeiten des Informationszentrum der Franckeschen Stiftungen

Dienstag bis Sonntag, feiertags 10.00-17.00 Uhr

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle der Franckeschen Stiftungen

Montag bis Donnerstag 7.30-16.30 Uhr
Freitag 7.30-13.30 Uhr

Kontakt

Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1
Geschäftsstelle Haus 37
06110 Halle (Saale)

Telefon: +49 (0)345 2127400
Mail: oeffentlichkeit@francke-halle.de
Web: www.francke-halle.de

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Historisches Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen zu Halle

EINTRITTspreise

Erwachsene 6,00 Euro
Schüler und Studenten (ab 18 Jahre) 4,00 Euro
Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) frei

Gruppen ab 8 Personen
4,00 Euro pro Person

ST.-NIKOLAI-KIRCHE 

Die Böllberger Kirche St. Nikolaus aus dem 12. Jahrhundert gehört als einzige Kirche der Stadt Halle zur Straße der Romanik. Sie wurde von niederländischen Kolonisten als Saalkirche errichtet und ist fast vollständig in ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Sie ist dem Heiligen Nikolaus geweiht, dem Schutzheiligen der Fischer und Helfer bei Hochwassernot. Kennzeichnend für den romanischen Baustil dieser Kirche sind die kleinen, rundbogigen Fenster in der Nord- und Südwand.

Das älteste Stück ist der Taufstein in Form eines Kelches. Ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert stammen das Tympanon und die Tischplatte des Altars mit einer Vertiefung für die Reliquie. Der barocke Altar, die Kanzel und das Kruzifix stammen aus dem 16. Jahrhundert, das Gestühl und das naive Lutherporträt (1657) mit Ohrmuschelrahmen wurden 1979 restauriert. In der Apsis sind noch die Sakramentsnische und die Piscina zu sehen.

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober
Samstag 10.00-17.00 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt

St.-Nikolai-Kirche
Böllberger Weg 152
06128 Halle (Saale)

Telefon: +49 (0)345 4441491
Mail: kirchengemeinde-woermlitz@web.de
Web: www.kirchengemeinde-woermlitz-boellberg.de

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Böllberger St. Nikolai Kirche (bei Halle)

BURG GIEBICHENSTEIN – KUNSTHOCHSCHULE HALLE

961 wurde Giebichenstein erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg diente den Magdeburger Erzbischöfen als zeitweiliger Regierungssitz, bis zur Fertigstellung der Moritzburg in Halle (1503) als Hauptresidenz. Im Dreißigjährigen Krieg (1636) wurde die Festung teilweise ruiniert.

Seit 1966 ist die Burg Giebichenstein Architektur-Freilichtmuseum. Im Ergebnis umfassender Restaurierungsarbeiten seit Anfang der 1990er Jahre wurden weitere Mauerreste freigelegt. So sind Teile der alten Ringmauern, Fundamente von Wohngebäuden, u. a. die eines Wohnturms, mit Mauern von drei bis fünf Metern Stärke, Fundamente der Burgkirche, der Hof mit originaler mittelalterlicher Pflasterung und ein Tonnengewölbe zu sehen. Der Torturm aus dem 12. Jahrhundert bietet als Aussichtsturm einen einmaligen, unvergesslichen Blick über das Saaletal. Die Unterburg ist seit 1921 Sitz der heutigen Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Kontakt

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Neuwerk 7
06108 Halle (Saale)

Telefon: +49 (0)345 775150
Mail: burgpost@burg-halle.de
Web: www.burg-halle.de

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Burg Giebichenstein

MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT HALLE-WITTENBERG

Die heutige Martin-Luther-Universität (MLU) ist aus zwei Universitäten entstanden. Die eine wurde 1502 in Wittenberg gegründet, die andere 1694 in Halle. Beide Universitäten haben eine wechselvolle Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich. In Wittenberg lehrten Martin Luther und Philipp Melanchthon. Durch sie entwickelten sich die Stadt und ihre Universität zum geistigen Zentrum der Reformation.

Halle wurde um 1700 herum durch den Rechtsgelehrten Christian Thomasius und den Philosophen Christian Wolff zu einem der Ausgangspunkte der deutschen Aufklärung. Nachdem Napoleon die Wittenberger Universität 1813 kurzerhand schließen ließ, wurden infolge der territorialen Neuordnung nach den Napoleonischen Kriegen beide Universitäten 1817 in Halle vereinigt. Diese Besonderheit findet im Doppelsiegel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg symbolischen Ausdruck.

Die Universität ist stetig gewachsen. Viele Institute sind in alten Villen oder historischen Gebäuden in der halleschen Innenstadt untergebracht. Daneben wurden aber auch zahlreiche Universitätsgebäude neu errichtet oder umfassend renoviert. Viele Institute und Kliniken erhielten neue Ausstattungen und verfügen heute über modernste Arbeitsplätze und Geräte. An dieser Universität sind mehr als 20.000 Studierende eingeschrieben, davon kommen fast 1.500 aus dem Ausland. Die Hochschüler prägen das Stadtbild, sei es, in den Cafés einer der vielen romantisch anmutenden kleinen Gassen oder in den Stadtgebieten, in denen Standorte der Universität zu finden sind.

Kontakt

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Melanchthonianum
Universitätsplatz 8/9
06108 Halle (Saale)

Telefon: +49 (0)345 55 20
E-Mail: pr@uni-halle.de
Web: www.uni-halle.de

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Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

LANDESMUSEUM FÜR VORGESCHICHTE

Das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle gehört zu den wichtigsten archäologischen Museen in Mitteleuropa und  ist mittlerweile als Heimstatt der Himmelsscheibe von Nebra weltbekannt. Als Teil der archäologischen Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt beherbergt es eine der ältesten, umfangreichsten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in Deutschland.

Das Gebäude wurde 1911 bis 1913 nach Entwürfen von Wilhelm Kreis errichtet. Der umfangreiche Sammlungsbestand von über 15 Millionen Funden umfasst zahlreiche Stücke von europaweitem Rang, teilweise sogar von Weltgeltung. Die außergewöhnlich interessanten archäologischen Funde werden in zeitlicher Folge – beginnend bei der Steinzeit bis hin zur frühen römischen Kaiserzeit – ausgestellt. Die Dauerausstellung lässt ein realistisches Bild stein- und bronzezeitlichen Lebens entstehen, mit wilden Höhlenlöwen und imposanten Mammuts, nachdenklichen Neandertalern, Schamanen, Totenkammern und Fürstengräbern.

Neben der Dauerausstellung zeigt das Landesmuseum wechselnde Sonderausstellungen. So war hier von 2008 bis 2009 die große Landesausstellung "Fundsache Luther– Archäologen auf den Spuren des Reformators" zu sehen, die archäologische Hinterlassenschaften der Familie Martin Luthers präsentierte. Die Schau markierte gemeinsam mit anderen Veranstaltungen den Beginn der Reformationsdekade in Sachsen-Anhalt (2008 bis 2017).

Weitere Informationen zu aktuellen Dauer- und Sonderausstellungen finden Sie hier! (http://www.lda-lsa.de/landesmuseum_fuer_vorgeschichte/dauerausstellung/#Dauerausstellungen%20Museum%20für%20Vor-%20und%20Frühgeschichte%20Halle)

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 9.00-17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00–18.00 Uhr
Montag: nur nach Voranmeldung
am 24. und 31.12. geschlossen

Kontakt

Landesmuseum für Vorgeschichte
Richard-Wagner-Str. 9
06114 Halle /Saale

Telefon: +49 (0)345 524730
Fax: +49 (0)345 5247351
Mail: poststelle@lda.mk.sachsen-anhalt.de
Web: www.lda-lsa.de oder www.himmelswege.de

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Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale)

MARIENBIBLIOTHEK

Die Marienbibliothek ist die älteste und größte evangelische Kirchenbibliothek Deutschlands, die ununterbrochen der Öffentlichkeit zugänglich war. Im Hinterhof an der Marktkirche 1 versteckt sich das zweistöckige Gebäude.

Sebastian Boetius, Oberpfarrer der St. Marienkirche, der heutigen Marktkirche „Unser Lieben Frauen“, gründete die Bibliothek 1552 und kaufte dafür aus einer Spende zunächst einige Bücher. Durch folgende Ankäufe und Schenkungen konnte dieser Anfangsbestand schnell umfassend erweitert werden. So wurde die Marienbibliothek auch von Studenten und Professoren der neu gegründeten Universität genutzt: Bis zur Gründung der Universitätsbibliothek Halle im Jahr 1696 war die Marienbibliothek zudem die einzige öffentliche Büchersammlung der Stadt Halle.

Heute umfasst der Bestand etwa 30.000 Bände aus der Zeit vom 15. bis 18. Jahrhundert. Neben 600 Inkunabeln (Drucke aus der Zeit vor 1500) finden sich hier Werke aller Wissensgebiete und umfangreiche Sammlungen von Flugschriften aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Besonders interessant sind sicherlich die Lutherbibeln mit handschriftlichen Eintragungen des Reformators.

Die Bibliothek gleicht einer Filmkulisse. Auf drei platzsparenden Etagen erstrecken sich die Regale voll mit dicken Lederbänden aus vergangenen Zeiten. Mittels gusseiserner Stürze und Eisenroste wurden Zwischenböden eingezogen und ein französisches Magazinsystem gebaut. Hier und da könnte sich auch noch so mancher Schatz verstecken. Die Katalogisierung ist nämlich noch nicht vollständig abgeschlossen. Im Eingangsbereich der Bibliothek hängt ein Wandbild. Es ist die vergrößerte Reproduktion eines Ölgemäldes aus dem Jahre 1680 und zeigt die früheste bekannte Ansicht der Marienbibliothek.

Neben den Lutherbibeln gibt es unglaublich viele andere interessante Bücher zum Reformator und seinem Schaffen. Schriften, gesammelte Werke, Briefwechsel und vieles mehr.

Öffnungszeiten

Die Marienbibliothek bleibt an folgenden Tagen geschlossen: 05.02.2018 bis einschließlich 11.02.2018.

Kontakt

Marienbibliothek
An der Marienkirche 1
06108 Halle (Saale)

Telefon: +49 (0)345 5170893
Mail: info@marienbibliothek-halle.de
Web: www.marienbibliothek-halle.de

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Bibel von 1541 mit einer handschriftlichen Widmung Luthers aus dem Bestand der Halleschen Marienbibliothek

Kabinettausstellung Mai bis Oktober 2018: "Erlebte Fremde - Reiseberichte aus der Frühen Neuzeit in der Marienbibliothek zu Halle"

Eröffnung: Freitag, den 4. Mai 2018 ,15.00 Uhr.

Öffentliche Führungen

Mai bis Oktober jeden 2. und 4. Montag des Monats 17.00 Uhr

Gruppenführungen

Finden ganzjährig statt.

Lesesaalöffnungszeiten

Montags und Donnerstags jeweils von 14 - 17 Uhr.

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Kontakt

IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft
Sachsen-Anhalt mbH
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Telefon: +49 391/568 99 80
tourismus@img-sachsen-anhalt.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de

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Der Naumburger Dom ist seit gestern nun auch offiziell als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen! 🎉
Mit der feierlichen Urkundenübergabe gehört der Naumburger Dom nun als fünftes Mitglied zur Liste der Welterbestätten Sachsen-Anhalt.✨ Bild: © @bokehm0n

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Links der Elbe im nördlichen Sachsen-Anhalt liegt die Stadt Tangermünde. Was für eine schöne Altstadt die Hansestadt doch hat... Die vielen Fachwerkhäuser und roten Backsteingebäude sprechen für sich :) Bild: © @robertziep

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Die Teufelsmauer im Harz bietet in jede Richtung einen wundervollen Ausblick.

Bild: © @kveikjan

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Diese kleinen Details wie hier am Göbelbrunnen auf dem Hallmarkt 😍

Bild: © @halle_im_herzen

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Ein schönes Wochenende aus Wernigerode!

Bild: © @beatezoellner

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Wir lieben ja auch die nebligen Tage im Reiseland Sachsen-Anhalt. Denn dann kommt der tolle Himmel noch viel besser zur Geltung 😍. Was für ein schöner Moment kurz vorm Sonnenaufgang in der Altmark. 
Bild: © @jens.ernst

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Herbst im Gartenreich Dessau-Wörlitz 🍂🍃
Verlink gerne auch deine Fotos aus dem #reiselandsachsenanhalt 🌿

Bild: © @_inner_life_

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Ein Stendaler Kind: Johann Joachim Winckelmann. 
Der Tod des Begründers von Kunstwissenschaft und Archäologie jährt sich im Jahr 2018 zum 250. Mal. 
Neben dem Denkmal in Stendal kann man den Sohn eines Schusters auch in Salzwedel betrachten. Dort zeigt das Johann-Friedrich-Danneil-Museum noch bis zum 30. Dezember eine Wanderausstellung. Unter dem Titel „Archäologe – Aufklärer – Wissenschaftsbegründer“ folgt sie den Spuren des Stendalers durch die Altmark.

Bild: © @fotokombinat_altmark

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