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Sachsen-Anhalt

Luther was here

KNOWN AND UNKNOWN LUTHER PLACES
IN SAXONY-ANHALT

From Annaburg to Zerbst

Luther's Places

Martin Luther – Eisleben, Mansfeld and Wittenberg are inseparably intertwined with the life and work of Martin Luther. Luther was born and died in Eisleben. He spent his childhood in Mansfeld. He worked for almost 38 years as a Bible professor, preacher and Reformer in Wittenberg. But what do Naumburg, Merseburg and Zeitz; Dessau, Zerbst and Wörlitz; Stolberg (Harz), Annaburg and Prettin have to do with Luther? “Luther was here” is using the 500th anniversary of the Reformation as a reason to draw attention to all those places in Saxony-Anhalt where Martin Luther actually spent time, allegedly spent time and which are linked to the legends surrounding Luther.

This website offers you brief information, pictures and quotes sources on all of Luther’s places in Saxony-Anhalt. The maps help you to orientate. The chronology helps you to follow the journey of Luther from his birth to his death, and to put the different places into context. This creates a trail of places and stories which invite you to explore Saxony-Anhalt, the “Cradle of the Reformation”.

“Luther was here” is a project partnered by the State Office for the Preservation of Historical Monuments and Archaeology in Saxony-Anhalt and the Investment and Marketing Corporation of Saxony-Anhalt".

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Ecke Lutherstraße / Am Hauptbahnhof

Lutherstadt Wittenberg – Luthereiche

Die Wittenberger Luthereiche markiert die Stelle, an der Martin Luther am 20. Dezember 1520 die päpstliche Bannandrohungsbulle verbrannte. Die später vielfach bildlich dargestellte Szene gehört zu den Schlüsselereignissen der Reformationsgeschichte. Die „Bulla contra errores Martini Lutheri et sequacium“, wie sie im lateinischen Original heißt, wurde dem Rektor der Wittenberger Universität am 20. Oktober 1520 übergeben. Das Dokument forderte Luther dazu auf, innerhalb von 60 Tagen Teile seiner Schriften zu widerrufen.

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Nachdem 1518/19 alle Versuche der Papstkirche gescheitert waren, Luther zu einem Umdenken zu bewegen und auch Kurfürst Friedrich der Weise sich weigerte, gegen den rebellischen Wittenberger Mönch vorzugehen, wurde am 15. Juni 1520 in Rom die Bannandrohungsbulle durch Papst Leo X. gegen Luther ausgefertigt. Die Bulle beruhte auf einem von Johannes Eck und Kardinal Thomas Cajetan verfassten Text, der 41 Sätze aus Luthers Schriften zitierte und als der „katholischen Wahrheit widerstrebend“ angeprangerte. Luther wurde aufgefordert, seine Lehre innerhalb von 60 Tagen nach Veröffentlichung der Bulle zu widerrufen. Sollte er dies nicht tun, würden er und seine Anhänger mit dem kirchlichen Bann belegt und zu Ketzern erklärt werden.

Ende September 1520 wurde die Bulle von Johannes Eck in Meißen, Brandenburg und Merseburg durch Anschlagen öffentlich gemacht. Von Leipzig aus sandte Eck die Bulle an die Wittenberger Universität. Dort wurde sie am 10. Oktober dem Rektor übergeben und galt damit als offiziell zugestellt. Im Oktober und November 1520 waren in Löwen, Köln und Halberstadt Schriften Luthers verbrannt worden. In Mainz scheiterte dies zunächst am Widerstand der reformatorisch gesonnenen Bürgerschaft, in Leipzig wiederum blieb es bei einer bloßen Ankündigung, da man offenbar Unruhen in der Stadt befürchtete.

Luther war entschlossen, die Lossagung von Rom seinerseits durch das Verbrennen von Büchern des Kirchenrechts zu demonstrieren. Am 10. Dezember 1520, also genau 60 Tage nach Eintreffen der Bulle in Wittenberg, versammelten sich auf Einladung Melanchthons außerhalb der Stadtmauern Wittenbergs, unweit des damaligen Elstertores, Studenten und Lehrer der Universität, um Ausgaben des Kanonischen Rechts, aber auch Schriften von Luthers Gegnern, wie Johannes Eck zu verbrennen. Luther selbst warf einen Druck der Bannandrohungsbulle in die Flammen. „Ich habe die Bücher des Papstes und die Bulle verbrannt, zuerst mit Zittern und Flehen, aber jetzt freue ich mich darüber mehr, als über irgend eine andere Tat in meinem Leben …“, schrieb Luther am 14. Januar 1521 an seinen geistlichen Mentor Johann von Staupitz. Zu dieser Zeit war der Bann bereits über Luther verhängt worden.

Durch die unmittelbar nach dem Ereignis erschienenen Flugschriften wurde die Verbrennung der Bannandrohungsbulle zu einem zentralen Erinnerungsort der Reformation. Die Stelle am Elstertor galt schon im Jahr 1522 als historische Stätte, die auswärtigen Besuchern Wittenbergs gezeigt wurde. Die ursprüngliche Luthereiche ist allerdings nicht mehr vorhanden. Sie wurde 1813 von den Franzosen gefällt. Erst 1830, anlässlich der 300-Jahrfeier der „Confessio Augustana“, pflanzte man eine neue Eiche. Der umliegende kleine Park mit Brunnen wurde 1925 gestaltet.

Literatur

Peter Fabisch / Erwin Iserloh (Hrsg.): Dokumente zur Causa Lutheri (1517–1521), 2. Teil. Vom Augsburger Reichstag 1518 bis zum Wormser Edikt 1521 [Corpus Catholicorum, Bd. 42], Munster 1991.

Natalie Krentz: Ritualwandel und Deutungshoheit. Die frühe Reformation in der Residenzstadt Wittenberg (1500-1533) [Spätmittelalter, Humanismus, Reformation, Bd. 74], Tübingen 2014.

Öffnungszeiten

Die Luthereiche befindet sich an der Ecke Lutherstraße / Am Hauptbahnhof und ist ganzjährig zugänglich.  

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Sachsen-Anhalt mbH
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg

Phone: +49 391/568 99 80
tourismus@img-sachsen-anhalt.de
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Kaum zu glauben, dass Wohnhöhlen wie diese hier im Harz, noch bis 1916 bewohnt waren. Auf jeden Fall wirken sie einladend und irgendwie gemütlich. Sicherlich nicht sehr gut für #Homeoffice geeignet, aber definitiv sozial isoliert. 😅 📷: © @iamarux

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Harzlichen Glückwunsch an den wiederholten Sieger @indianerbier 😁🎉 Passend dazu, gab es in Teilen Sachsen-Anhalts sogar etwas Schnee. Schade, dass sich dieser den ganzen Winter nicht wirklich hat blicken lassen. 
Wir hoffen, dass ihr gesund seid und weiter vorbildlich zuhause bleibt. Dank gilt auch wieder all denen, die an der Abstimmung teilgenommen haben. Wir wünschen euch viel Kraft und Durchhaltevermögen für die neue Woche. 😄👍 #stayhome #flattenthecurve #coronadeutschland 
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Eine weitere Woche neigt sich dem Ende zu und wir haben wieder ein schönes Bild für euch herausgesucht. Die Bockwindmühle Zierau, welche zuletzt im Jahr 2000 restauriert wurde. Eingehüllt wird sie von einem wunderschönen Sonnenuntergang. Wir hoffen, dass es euch allen gut geht. Haltet weiter durch! 
Das Bild stammt von 📷: ©raw.lord

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Der Adolf-Mittag-See im Rotehornpark in Magdeburg mit dem auf der Marieninsel gelegenen Venustempel. Der See samt Insel und Tempel wurden in den Jahren 1906 bis 1908 künstlich angelegt. Auch wenn das Wetter in letzter Zeit zum Flanieren einlädt, bitten wir euch zur Eindämmung von #coronadeutschland beizutragen! Haltet euch bitte an die aktuell gültigen Anweisungen und bleibt gesund. 
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Für das Foto bedanken wir uns bei 📷: ©schnuffiknuffi

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Ihr habt entschieden. Gewonnen hat das Bild der Stabkirche von @indianerbier 😁

Die im Goslarer Stadtteil Hahnenklee-Bockswiese gelegene Stabkirche ist eine freie Nachbildung der Stabkirche von Borgund in Norwegen. Sie liegt zwar nicht in Sachsen-Anhalt, stellt aber aufgrund ihrer Nähe ein sehr beliebtes Reiseziel für Harzurlauber dar, welches wir euch nicht vorenthalten möchten. 
Danke an alle, die an der Abstimmung teilgenommen haben. Wir hoffen, dass es euch gut geht und wünschen viel Kraft in der aktuellen Zeit. 📷© : @indianerbier

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Heute ist Frühlingsanfang! Passend dazu gibt es ein schönes Bild aus Klein Schwechten, einem Ortsteil der Gemeinde Rochau im Landkreis Stendal. 
Danke für das schöne Bild. 😁 📷: ©lafa_photo

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Um zur Senkung der Infektionskurve beizutragen, ist unser Lieblingsort in Sachsen-Anhalt gerade das heimische Wohnzimmer. Wie sieht es bei euch aus? 📷: ©s._.michael 
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Der Winter neigt sich dem Ende zu. So richtig Schnee wie auf dieser tollen Aufnahme aus dem Harz hatten wir ja leider nicht. Jetzt freuen wir uns auf jeden Fall auf wärmere Temperaturen.

Danke für die schöne Aufnahme 🦊 📷: ©vivosch 
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