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Veranstaltungen

In Sachsen-Anhalt ist zum Thema Luther immer etwas los. In dieser Übersicht finden Sie passende Veranstaltungen zu den Themen Luther, Reformation und der Lutherdekade. 

2016 Jan Februar 2017 Mär 2018
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Totenmaske Marti...sachsen-anhalt.de

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Film "Paula - Mein Leben soll ein Fest sein" im "Studiokino" in der Evangelischen Akademie Wittenberg

    Karten für die Filmvorstellung gibt es am Tag der Veranstaltung ab 19.30 Uhr an der Abendkasse in der Evangelischen Akademie Wittenberg. Gemeinsame Veranstaltung der Cranach-Stiftung und der Evangelischen Akademie Wittenberg.

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    Film "Paula - Mein L...sachsen-anhalt.de

    Karten für die Filmvorstellung gibt es am Tag der Veranstaltung ab 19.30 Uhr an der Abendkasse in der Evangelischen Akademie Wittenberg. Gemeinsame Veranstaltung der Cranach-Stiftung und der Evangelischen Akademie...
  • Extra Film - Film "Die Mitte der Welt" im Kino Central Wittenberg

    Karten für die Filmvorstellung gibt es am Tag der Veranstaltung 45 Minuten vor Filmbeginn an der Kinokasse im Kino Central Wittenberg. Weitere Infos zu der Veranstaltung gibt es im Kino Central Wittenberg, Tel.: 03491/402221 / Online: www.centralkino-wittenberg.de

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    Karten für die Filmvorstellung gibt es am Tag der Veranstaltung 45 Minuten vor Filmbeginn an der Kinokasse im Kino Central Wittenberg. Weitere Infos zu der Veranstaltung gibt es im Kino Central Wittenberg, Tel.:...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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  • Kuratorenführungen - Wissensspeicher der Reformation

    Die Kuratorin der Ausstellung "Wissensspeicher der Reformation", Dr. Doreen Zerbe, lädt jeden 1. Donnerstag im Monat 17.30 Uhr (und nach Vereinbarung) zu exklusiven Führungen durch die Ausstellung im Historischen Waisenhaus ein. Die Führung gibt Enblicke in die Reformationsgeschichte und die Bedeutung der beiden aus einem reformatorischen Bildungsideal heraus entstandenen Sammlungen der Marienbibliothek und der Historischen Bibliothek der Stiftungen.

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    Die Kuratorin der Ausstellung "Wissensspeicher der Reformation", Dr. Doreen Zerbe, lädt jeden 1. Donnerstag im Monat 17.30 Uhr (und nach Vereinbarung) zu exklusiven Führungen durch die Ausstellung im Historischen Waisenhaus ein....
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Totenmaske Marti...sachsen-anhalt.de

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Vernissage „Gernrode, ein früher Ort der Reformation“

    Ausstellung zur bewegten Geschichte des freiweltlichen Stiftes Gernrode und der Stadt
    bis 23.12.17

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    Ausstellung zur bewegten Geschichte des freiweltlichen Stiftes Gernrode und der Stadtbis 23.12.17
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

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    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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  • Tagung "Heinrich Böll" in der Evangelischen Akademie Wittenberg

    Am 21. Dezember 2017 würde Heinrich Böll 100 Jahre alt werden. In seinem Werk - von "Wo warst du Adam?" über "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" und "Frauen vor Flusslandschaft" bis zu "Ende einer Dienstfahrt" - reflektiert der Nobelpreisträger für Literatur die deutsche Geschichte. So sensibel und genau wie kaum ein anderer Schriftsteller macht Böll mit gesellschafts- und kirchenkritischem Elan nachvollziehbar, wie sich Lebensläufe und -entwürfe mit den historischen Entwicklungen schicksalhaft verflechten. Weitere Infos zu der Veranstaltung gibt es in der Evangelischen Akademie Wittenberg, Tel.: 03491/49880 / Online: www.ev-akademie-wittenberg.de / E-Mail: inf5Dicio@eJRRv-aZVakadtemiuGIe-wUYitt9nPLenbqvergfIsw.dec66u.

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    Tagung "Heinrich Böl...sachsen-anhalt.de

    Am 21. Dezember 2017 würde Heinrich Böll 100 Jahre alt werden. In seinem Werk - von "Wo warst du Adam?" über "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" und "Frauen vor Flusslandschaft" bis zu "Ende einer Dienstfahrt" - reflektiert...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Totenmaske Marti...sachsen-anhalt.de

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen

    Mit dem Bau eines Waisenhauses legte August Hermann Francke den Grundstein für sein Lebenswerk. Was 1698 als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer einzigartigen Schulstadt mit mehreren Schulen, Druckerei, Buchhandlung, Apotheke, Handwerksbetrieben, Gärten, einem Krankenhaus sowie wissenschaftlichen Instituten.

    Der Rundgang durch die Franckeschen Stiftungen macht mit ihrer Geschichte und Gegenwart bekannt und führt über das historische Gelände des überwiegend von Fachwerkbauten umgebenen Lindenhofes zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und Schatzkammern.

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    Der Stifter und sein...sachsen-anhalt.de

    Mit dem Bau eines Waisenhauses legte August Hermann Francke den Grundstein für sein Lebenswerk. Was 1698 als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Holger Rode M.A. (Wittenberg): Der alchemistische Fundkomplex im Kontext der nachreformatorischen Nutzung des Franziskanerklosters in Wittenberg

    Vortragsreihe zur Sonderausstellung "Alchemie - Die Suche nach dem Weltgeheimnis"
    Die Vorträge (Dauer ca. 60 Min.) finden im Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte (Seiteneingang), Richard-Wagner-Str. 9, 06114 Halle (Saale) statt.

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    Holger Rode M.A. (Wi...sachsen-anhalt.de

    Vortragsreihe zur Sonderausstellung "Alchemie - Die Suche nach dem Weltgeheimnis"Die Vorträge (Dauer ca. 60 Min.) finden im Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte (Seiteneingang), Richard-Wagner-Str. 9, 06114 Halle...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
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    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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  • Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen

    Mit dem Bau eines Waisenhauses legte August Hermann Francke den Grundstein für sein Lebenswerk. Was 1698 als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer einzigartigen Schulstadt mit mehreren Schulen, Druckerei, Buchhandlung, Apotheke, Handwerksbetrieben, Gärten, einem Krankenhaus sowie wissenschaftlichen Instituten.

    Der Rundgang durch die Franckeschen Stiftungen macht mit ihrer Geschichte und Gegenwart bekannt und führt über das historische Gelände des überwiegend von Fachwerkbauten umgebenen Lindenhofes zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und Schatzkammern.

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    Mit dem Bau eines Waisenhauses legte August Hermann Francke den Grundstein für sein Lebenswerk. Was 1698 als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Totenmaske Marti...sachsen-anhalt.de

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Von der historischen Luther-Figur in der Marienbibliothek bis zu den Lutherzwergen heute. Ein Abend über die Lutherverehrung

    Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Wissensspeicher der Reformation"

    Führung mit Dr. Doreen Zerbe, Kuratorin, Gespräch mit Dr. Stefan Rhein, Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, und Dr. Sabine Kramer, Pfarrerin, moderiert von Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke, Franckesche Stiftungen

    Bis in das 20. Jahrhundert hinein begrüßte den Besucher der Marienbibliothek eine lebensgroße Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske Luthers und dessen Handabgüssen wahrscheinlich im 17. Jahrhundert gestaltet worden war. In den 1930er Jahren brach über diesen Luther eine Diskussion auf, in deren Ergebnis die Figur demontiert wurde. Die Führung stellt die Geschichte der Luther-Figur und den bis heute darüber geführten Diskurs vor. Ein anschließendes Gespräch thematisiert die Funktionalisierung Luthers sowie die Implikationen und Schwierigkeiten der Lutherverehrung bis heute.

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    Von der historischen...sachsen-anhalt.de

    Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Wissensspeicher der Reformation"Führung mit Dr. Doreen Zerbe, Kuratorin, Gespräch mit Dr. Stefan Rhein, Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, und Dr. Sabine Kramer, Pfarrerin,...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Totenmaske Marti...sachsen-anhalt.de

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • "Reformation 2017" in Bernburg (Saale)

    Vortrag von Michael Münchow über "Heinrich den Löwen"

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    Vortrag von Michael Münchow über "Heinrich den Löwen"
  • Francke und der König

    Theaterführung über den Antrittsbesuch von König Friedrich Wilhelm I. im Halleschen Waisenhaus. Das heutige Publikum kann die damals protokollierte Führung noch einmal mit Matthias Brenner (Regie und Chronist), David Kramer (Francke) und Hilmar Eichhorn (König) miterleben.

    Die erstmals im April 2013 aufgeführte Theaterführung entwickelte sich zu einem Klassiker im Programm der Stiftungen und des Theaters. Auch nach über 15 Vorstellungen ist das Interesse ungebrochen.

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    Theaterführung über den Antrittsbesuch von König Friedrich Wilhelm I. im Halleschen Waisenhaus. Das heutige Publikum kann die damals protokollierte Führung noch einmal mit Matthias Brenner (Regie und Chronist), David...
  • Francke und der König

    Theaterführung über den Antrittsbesuch von König Friedrich Wilhelm I. im Halleschen Waisenhaus. Das heutige Publikum kann die damals protokollierte Führung noch einmal mit Matthias Brenner (Regie und Chronist), David Kramer (Francke) und Hilmar Eichhorn (König) miterleben.

    Die erstmals im April 2013 aufgeführte Theaterführung entwickelte sich zu einem Klassiker im Programm der Stiftungen und des Theaters. Auch nach über 15 Vorstellungen ist das Interesse ungebrochen.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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  • Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen

    Mit dem Bau eines Waisenhauses legte August Hermann Francke den Grundstein für sein Lebenswerk. Was 1698 als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer einzigartigen Schulstadt mit mehreren Schulen, Druckerei, Buchhandlung, Apotheke, Handwerksbetrieben, Gärten, einem Krankenhaus sowie wissenschaftlichen Instituten.

    Der Rundgang durch die Franckeschen Stiftungen macht mit ihrer Geschichte und Gegenwart bekannt und führt über das historische Gelände des überwiegend von Fachwerkbauten umgebenen Lindenhofes zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und Schatzkammern.

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    Mit dem Bau eines Waisenhauses legte August Hermann Francke den Grundstein für sein Lebenswerk. Was 1698 als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • "Reformation 2017" in Bernburg (Saale)

    Thementag "Von der Reformation zur Union"

    Referenten: Claudia Drese, Jan Brademann, Sven Baier

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    "Reformation 2017" i...sachsen-anhalt.de

    Thementag "Von der Reformation zur Union"Referenten: Claudia Drese, Jan Brademann, Sven Baier
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • ÖFFENTLICHER STADTRUNDGANG IM LUTHERKOSTÜM

    (keine Beschreibung verfügbar)

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Dr. Christian-Heinrich Wunderlich (LDA Halle): Wunderheilmittel aus Wittenberg

    Vortragsreihe zur Sonderausstellung "Alchemie - Die Suche nach dem Weltgeheimnis"
    Die Vorträge (Dauer ca. 60 Min.) finden im Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte (Seiteneingang), Richard-Wagner-Str. 9, 06114 Halle (Saale) statt.

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    Vortragsreihe zur Sonderausstellung "Alchemie - Die Suche nach dem Weltgeheimnis"Die Vorträge (Dauer ca. 60 Min.) finden im Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte (Seiteneingang), Richard-Wagner-Str. 9, 06114 Halle...
  • Vortrag ... Martin Luther - wortgewaltiger Reformator

    Im Rahmen der 52. Zerbster Kulturfesttage organisiert die Stadtbibliothek gemeinsam mit dem Zerbster Heimatverein e.V. die Lesung "Hier stehe ich. Ich kann nicht anders... - Martin Luther - wortgewaltiger Reformator" mit Dr. Hans-Henning Schmidt (LITERAtainment) Einlass ab 18:00 Uhr

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    Im Rahmen der 52. Zerbster Kulturfesttage organisiert die Stadtbibliothek gemeinsam mit dem Zerbster Heimatverein e.V. die Lesung "Hier stehe ich. Ich kann nicht anders... - Martin Luther - wortgewaltiger Reformator" mit Dr....
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Totenmaske Marti...sachsen-anhalt.de

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen

    Mit dem Bau eines Waisenhauses legte August Hermann Francke den Grundstein für sein Lebenswerk. Was 1698 als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer einzigartigen Schulstadt mit mehreren Schulen, Druckerei, Buchhandlung, Apotheke, Handwerksbetrieben, Gärten, einem Krankenhaus sowie wissenschaftlichen Instituten.

    Der Rundgang durch die Franckeschen Stiftungen macht mit ihrer Geschichte und Gegenwart bekannt und führt über das historische Gelände des überwiegend von Fachwerkbauten umgebenen Lindenhofes zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und Schatzkammern.

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    Mit dem Bau eines Waisenhauses legte August Hermann Francke den Grundstein für sein Lebenswerk. Was 1698 als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • ÖFFENTLICHER STADTRUNDGANG IM LUTHERKOSTÜM

    (keine Beschreibung verfügbar)

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  • Die Totenmaske Martin Luthers

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    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet werden.

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  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle

    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek

    Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der Marktkirche. Sie entstand als Reaktion auf einen Aufruf Martin Luthers an die Städte und Gemeinden, evangelische Schulen und Bibliotheken zu gründen und damit Bildung in alle Bevölkerungsschichten zu tragen. Dieses reformatorische Anliegen spiegelt sich bis heute in den Objekten der Bibliothek wieder, die über umfangreiche Bestände sowohl reformatorischer Schriften als auch später entstandene Publikationen aller Wissenschaftsgebiete verfügt. In der Nachfolge des reformatorischen Bildungsideals begründete August Hermann Franke 1698 die Waisenhausbibliothek, die ebenso reichhaltige Bestände aus dem 16. Jahrhundert besitzt und Zeugnisse der Verbreitung des Luthertums in alle Welt durch den Pietismus verwahrt. Anhand der Bestände dieser beiden bedeutenden halleschen Bibliotheken soll die wichtige Funktion von Bibliotheken als Speicherort für Wissen und Erinnerung aufgezeigt werden, wobei aus Anlass des Reformationsjubiläums der Fokus auf dem protestantischen Erbe liegen soll.
    Begleitend laden die Franckeschen Stiftungen zu entspannten und geselligen Abenden im Historischen Waisenhaus ein, diese Bücherschätze, ihre Geschichten und heutige Bezüge in unser Leben zu entdecken.

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    Gemeinschaftsausstellung mit der Marienbibliothek Im Herzen der Stadt Halle befindet sich eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die im Jahr 1552 begründete Marienbibliothek an der...
  • Gedruckt in Wittenberg. Reformationsdrucke in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen

    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“

    Der Buchdruck und Buchhandel in Wittenberg erfuhr einen außerordentlich regen Aufschwung durch die Reformation Martin Luthers. Dieser die Welt verändernde Vorgang ist ohne Druckerzeugnisse aus Wittenberg nicht denkbar. Die Schriften Martin Luthers und anderer Reformatoren erschienen in Wittenberg. Berühmtheit erlangten der aus Leipzig stammende Buchdrucker Melchior Lotter, der das Septembertestament herausbrachte, und der seit 1523 in Wittenberg tätige Buchdrucker Hans Lufft, der 1534 erstmals die vollständige Lutherbibel druckte, der zahlreiche Auflagen folgten. Die zeitweise im 16. Jahrhundert am stärksten frequentierte deutsche Universität sowie die an ihr wirkenden Reformatoren und andere Wissenschaftler sorgten für eine Blüte des Buchgewerbes, die erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts etwas zurückging. Dennoch blieb Wittenberg auch im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Standort für den Buchdruck und Buchhandel, an dem viele Lutherbibeln und wichtige dogmatische Schriften erschienen sind. Die Kabinettausstellung versteht sich als Korrespondenzausstellung zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ im Historischen Waisenhaus und möchte die Besucherinnen und Besucher einladen, nach dem Gang durch die große Ausstellung die Kulissenbibliothek mit ihrem angrenzenden Ausstellungsraum zu besichtigen.

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    Korrespondenzausstellung in der Historischen Bibliothek zu der Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle“ Der Buchdruck und Buchhandel in...
  • Wissensspeicher der Reformation

    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der Reformationserinnerung in Halle. Den Besucher erwartet die Präsentation verschiedener Sammlungsteile, die von frühen reformatorischen Drucken und der einzigartigen Privatbibliothek der Adelsfamilie von Selmenitz über die pietistische Rezeption der reformatorischen Schriften, fremdsprachige Bibeln im Dienst der Missionsarbeit bis hin zur Bibliothek als Hort von Erinnerungsobjekten wie Luthers Trinkbecher oder Melanchthons Schuh führen wird. Auch die wechselvolle Geschichte einer bis ins 20. Jahrhundert in der Marienbibliothek ausgestellte Lutherfigur, die aus der hier verwahrten Totenmaske des Reformators gestaltet war, wird in der Ausstellung beleuchtet. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen geben damit nicht nur einen Einblick in die Reformationsgeschichte der Stadt, sondern stellen auch ganz allgemein Bibliotheken als wichtigen Speicherort für Wissen und Erinnerung in unserer Gesellschaft vor.

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    Die 1552 gegründete Marienbibliothek präsentiert gemeinsam mit der Bibliothek in den Franckeschen Stiftungen die in beiden Häusern erhaltenen herausragenden Bestände an Reformationsschriften sowie Zeugnissen der...
  • Die Totenmaske Martin Luthers

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

    Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

    Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

    Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.

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    Die Totenmaske Marti...sachsen-anhalt.de

    Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine...