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Nach dem Reformationsjubiläum –
so geht es weiter: Höhepunkte 2018

2017 war das Jahr des 500. Reformationsjubiläums und der Höhepunkt der Lutherdekade. Dazu gab es zahlreiche Events, wie Ausstellung oder Konzerte, die sich mit dem Thema Reformation und dem Drumherum ausführlich beschäftigten. Martin Luthers Thesenanschlag war aber natürlich nur der Anstoß, der eine jahrhundertelange Entwicklung ins Rollen brachte. So gibt es auch in den kommenden Jahren viele Jubiläen zu feiern. Und wo ginge das besser als in Sachsen-Anhalt, dem Ursprungsland der Reformation?

Die Stätten der Reformation kann man hier in einem hervorragenden Zustand besichtigen, denn vor dem Reformationsjubiläum wurde kräftig investiert.  So wurden die Welterbestätten in den Lutherstätten Wittenberg und Eisleben aufwendig saniert und auch die Infrastruktur auf Vordermann gebracht oder ausgebaut. Dabei ragen die restaurierte Wittenberger Schlosskirche und die Lutherstube im Augusteum besonders heraus. Wer sich über diese Baumaßnahmen näher informieren möchte, hat ab April eben dort im Wittenberger Lutherhaus die Gelegenheit dazu. Dort zeigt die Stiftung Luthergedenkstätten die Ausstellung „Bauen für Luther“. Möglicherweise waren die Bauten aus den verschiedenen Epochen noch nie in so einem guten Zustand.

Runde Jubiläen gibt es auch 2018 zu feiern. Während in Heidelberg mit einer Festwoche 500 Jahren Heidelberger Disputation gefeiert wird, jährt sich in Wittenberg die bekannte Antrittsrede Philipp Melanchthons – ebenfalls zum 500. Mal. Der Humanist war auf den Lehrstuhl für Griechische Sprache an der Wittenberger Universität berufen worden und nutzte seine Antrittsrede zu einem Vortrag über Reformen in der Universität und die Wichtigkeit der antiken Schriftsteller als Quell neuen Lebens und Denkens. Natürlich findet auch 2018 wieder „Luthers Hochzeit“ als großes Stadtfest in Wittenberg statt.