Totenmaske LuthersTotenmaske Luthers
vorheriges Bild Totenmaske Luthers nächstes Bild

Dom zu Halle

Halles turmloser Dom erscheint bescheiden. Das hat mit seiner Geschichte zu tun, denn es ist eine ehemalige Klosterkirche des 1271 gegründeten Dominikanerklosters. Der Dom, einziger Großbau der Frühgotik in Halle, birgt in seinem Inneren Schätze des Barock. Die Kirche war bis zur Reformation das bedeutendste Zentrum der geistlichen Wissenschaft und der kirchlichen Kunst im gesamten Raum Mitteldeutschlands. Die lang gestreckte Pfeilerhalle mit leicht überhöhtem Mittelschiff und den schmalen Seitenschiffen zählt zu den frühesten Hallenkirchen Mitteldeutschlands. Aufgrund der bemerkenswerten Akustik wird die Kirche gern für Konzert- und Theateraufführungen genutzt.

Dom zu Halle Detail c Stadtmarketing Halle Saale GmbH

In der Reformationszeit wurde sie im Stil der Renaissance umgestaltet. Kardinal Albrecht nutzte ab 1520 die Kirche zur Aufbewahrung seiner umfangreichen Reliquien- und Kunstsammlung. Von der Innenausstattung sind lediglich der Zyklus der 17 Standbilder an den Pfeilern, die Kanzel und Teile des Chorgestühls erhalten geblieben.
Seit 1692 wurde die Kirche ausschließlich als Pfarrkirche der evangelisch-reformierten Gemeinde genutzt und ist noch heute deren Gottesdienststätte. 1702/03 wirkte hier Georg Friedrich Händel als Organist. Ende der fünfziger Jahre unseres Jahrhunderts erfolgte eine größere Instandsetzung im Inneren. Die Bausubstanz des Domes konnte durch Sanierungsarbeiten erhalten werden. Die Kirche befindet sich im Besitz der Domstiftung Sachsen-Anhalt.

Gottesdienste

Sonntag 10 Uhr im Domgemeindehaus (Winter), im Sommer im Dom

Öffnungszeiten

April – Oktober, Die-Sa 11 – 17 Uhr

Kontakt

Dom zu Halle
Domplatz 3
06108 Halle (Saale)
Tel. 0345 - 2 02 13 79
kontaktE@dom-hafq8lle.deup

Evangelisch-reformierte Domgemeinde Halle
Kleine Klausstr. 6
06108 Halle/Saale