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Luther auf der Spur: Lutherbrot zu Ostern?

Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora soll dieses Brot für ihren Mann und die Kinder gebacken haben. Da lockt es mich, Rosa Luther, natürlich auch mich daran zu versuchen. 

Das Lutherbrot, ein rundes Hefegebäck, das dem Christstollen ähnelt, wird traditionell am 31. Oktober, dem Reformationstag, gebacken. Der Tag ist ja in mehreren deutschen Bundesländern ein Feiertag, in diesem Jahr sogar in allen.

Aber mal ehrlich, was spricht dagegen, diese Köstlichkeit auch schon am 16. April, also zu Ostern zuzubereiten?

Für alle, die das Lutherbrot gern selbst backen möchten, hier das Rezept:

  • von 600 g Mehl einen Hefeteig zubereiten
  •  300 g Butter oder Margarine, möglichst geschmolzen und wieder erstarrt
  •  90 g Zucker
  •  5 g Salz
  • Zitronat, Sultaninen, abgeriebene Schale einer Zitrone und - wenn nötig - noch etwas Milch hinzufügen
  • aus dem Teig ein rundes Brot formen und auf der Oberfläche ein gleichseitiges Kreuz einschneiden, dessen Ecken leicht zurückgeschlagen werden (ähnlich einer Bischofsmütze) 
  • den Teig ohne weiteres Gehenlassen bei mittlerer Hitze 60 Minuten backen
  • das noch heiße Gebäck mit heißer Aprikosenmarmelade bestreichen,
  • abkühlen lassen und das Lutherbrot mit einer Fondantglasur bestreichen.

 

Übrigens gibt es das Lutherbrot auch fertig verpackt als Geschenk:

Lutherbrodt1

P.S.: Rosa Luther ist eine Kunstgestalt, die sich im Reformationsjahr auf den Spuren Luthers bewegt und regelmäßig „Interna“ aus der Welt Luthers berichten wird.