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Seeburg - Schloss

Reist man heute auf der Bundestrasse 80 von Halle nach Eisleben, öffnet sich nach etwa 20 Kilometern der Blick auf den Süßen See. Über dem See liegt Schloss Seeburg, gegenwärtig ein ungenutzter Gebäudekomplex. Seit dem 13. Jahrhundert gehörte die Seeburg zu den zahlreichen Besitzungen der Grafen von Mansfeld. Ab Mitte des 15. Jahrhundert wurde das Schloss stetig erneuert und es ist vor allem Gebhard VII., Begründer der Grafenlinie Mansfeld-Mittelort, der Seeburg Dank der sprudelnden Einnahmen aus dem Kupferbergbau zwischen 1515 und 1518 zu einer ansehnlichen Residenz ausbaut. Luther hielt sich nachweislich am 4./5. Mai 1525 in Seeburg auf, wie ein Schreiben an den mansfeldisch-gräflichen Rat Johann Rühel belegt.

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Am 16. April 1525 war Luther von Wittenberg in Richtung Eisleben aufgebrochen. Anlass der Reise war die Gründung einer Lateinschule. Die erste belegte Reisestation war Bitterfeld. Bedenkt man die Reisegeschwindigkeit der damaligen Zeit, konnte er Eisleben frühestens am 18. April erreicht haben. Am 21. April ist Luther in Stolberg, wo er in der St. Martinikirche predigt und Gast des gräflichen Rentmeisters Wilhelm Reiffenstein ist. Luther befindet sich zu dieser Zeit inmitten der Wirren des Bauernkrieges, dem er mit Predigten entgegentritt. Aufhalten kann er ihn nicht.

Nach Zwischenstationen in Nordhausen, vermutlich auch in Wallhausen und ganz sicher in Weimar, erreichte der Reformator auf seiner Rückreise nach Wittenberg am 4. Mai Schloss Seeburg. Zu dieser Zeit hatte der von Süddeutschland heraufziehende Aufstand der Bürger und Bauern Thüringen, den Harz und auch die Grafschaft Mansfeld erreicht. Das Nonnenkloster in Eisleben sowie die Klöster in Wimmelburg, Klostermansfeld, Gerbstedt und in anderen Orten waren gerade geplündert und zum Teil auch zerstört worden. Graf Albrecht von Mansfeld-Hinterort machte sich am 5. Mai mit 60 Reitern und Fußvolk von Eisleben auf den Weg nach Osterhausen, um Aufständische daran zu hindern, sich dem Frankenhäuser Bauernhaufen anzuschließen. Der Ort wurde niedergebrannt, 70 aufrührerische Bauern getötet, der Rest gefangen genommen. Die Mansfelder Grafen waren gewillt, den Aufstand rigoros niederzuschlagen, bedeutet er doch durch den Ausfall von Arbeitskräften auch eine Gefahr für den florierenden Kupferbergbau.

In dieser Situation griff Luther zur Feder. In einem auf Schloss Seeburg verfassten Schreiben bat er den mansfeldisch-gräflichen Rat Johann Rühel, er möge dabei helfen, den Grafen bezüglich des Bauernaufstandes nicht „weich“ werden zu lassen. Der Graf trage sein Schwert nicht umsonst. Er solle „nur frisch fortzufahren“ und gemäß des ihm von Gott verordneten Grafenstandes die treulosen Aufrührer wie Räuber und Mörder verfolgen und ohne Gnade bestrafen. In der wenig später dann in Wittenberg gedruckten Schrift „Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern“ verdichtete Luther seine Sicht auf den Aufstand, der sich ihm als eine teuflische Aktion gegen die Reformation darstellte und deshalb nach konsequenten Maßnahmen der Obrigkeit verlangte: „Also bringt Aufruhr mit sich ein Land voll Mords, Blutvergießen und macht Witwen und Waisen und verstoret alles wie das allergroßest Ungluck. Drum soll hier zuschmeißen, wurgen und stechen, heimlich oder offentlich, wer da kann, und gedenken, daß nichts Giftigers, Schädlichers, Teuflischers sein kann denn ein aufruhrischer Mensch, gleich als wenn man einen tollen Hund totschlahen muß: Schlägst du nicht, so schlägt er dich und ein ganz Land mit dir.“

Quellentexte

Schreiben Martin Luthers aus Seeburg an Johann Rühel, Rat des Grafen Albrechts von Mansfeld, vom 4. Mai 1525

Gnade und Friede in Christo! Achtbar, lieber Herr Doctor und Schwager! Auf Eure neue Zeitung, zur Letze mir gezeigt, hab ich diesen Weg bisher immer gedacht, daß ich auch muß von hinnen davon schreiben. Und bitt erstlich, daß Ihr meinen gnädigen Herrn Graf Albrecht nicht helfet weich machen in dieser Sachen, sondern laßt gehen, wie Sein Gnad hat angefangen, obwohl der Teufel darüber zorniger und wütiger wird durch seine besessene Glieder; denn hie ist Gottes Wort, das nicht leugnet, welches spricht Röm 13: Er träget das Schwert nicht umbsonst ect., daß nie kein Zweifel ist, sein Grafenstand sei von Gott verordnet und befohlen, derhalben Sein Gnad desselbigen brauchen soll zur Strafe der Bösen, solange eine Ader sich reget im Leibe. Wird’s Seiner Gnaden mit Gewalt aus der hand geschlagen, so soll man’s leiden und Gott heimgeben, der es zuvor gegeben hat und wieder nehmen mag, wenn und womit er will. […] Denn ob gleich der Baurn noch mehr tausend wären, so sind es dennoch allzumal Räuber und Mörder, die das Schwert aus eigener Durst und Frevel nehmen und wollen Fürsten, Herrn und alles vertreiben, neu Ordnung machen in der Welt, deß sie von Gott weder Gebot, macht, Recht noch Befehl haben, wie es Herrn itzt haben. Dazu sind sie treulos und meineidig an ihren Herrn. […] Haltet an, daß seine Gnade[n] nur frisch fortfahre, gebe Gott die Sachsen heim und tue seinem göttlichen Befehl, das Schwert zu führen, g[e]nug, solange er immer kann; das Gewissen ist doch hie sicher, ob man gleich muß druber zu Boden gehen…

Quelle: D. Martin Luthers Werke. Kritische Gesamtausgabe. Briefwechsel, 3. Band. Weimar 1933, S. 479–482.

Inschrift an der Westseite des Rittersaalgebäudes:

DO MAN NACH CHRISTI GEBURT SCHREIBT 1515 IST DIS HAUS DURCH DEN WOLGEBORENN UND EDELEN HEREN GEBHARTHEN GRAFEN UND HEREN VON MANSFELDT [etc.] DER DAN EYNE GEBORENNE GREFIN.VON GLEICHEN MARGARETHA GENANT GEHABT WELCHER WAPEN NEBEN DEM MANSFELDISCHEN HIE BEFUNDEN ANGEFANGEN ZU BAUEN UND IM 1518 IAHR VOLBRACHT WORDEN

Literatur

Claudia Bartzsch / David Schmidt: Schloß Seeburg am Süßen See. Baugeschichte und Bauforschung am Rittersaalgebäude, in: Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt 15 (2006), S. 151–186.

Siegfried Bräuer: Das Mansfelder Land, in: Günter Vogler (Hrsg.): Bauernkrieg zwischen Harz und Thüringer Wald [Historische Mitteilungen der Ranke-Gesellschaft, Bd. 69]. Stuttgart 2008, S. 179–192.

Siegfried Bräuer: Luthers Reise in das Bauernkriegsgebiet, in: Günter Vogler (Hrsg.): Bauernkrieg zwischen Harz und Thüringer Wald [Historische Mitteilungen der Ranke-Gesellschaft, Bd. 69]. Stuttgart 2008, S. 299–312.

Hermann Größler / Adolf Brinkmann: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Mansfelder Seekreises. Halle/Saale 1895, S. 358–372.


Öffnungszeiten


Schloss Seeburg befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich.

  • 10. November 1483

    Luthers Geburtshaus in Eisleben

    Kurz vor Mitternacht kommt Martin im Haus seiner Eltern Hans und Margarethe Luder zur Welt.

  • 11. November 1483

    Kirche St. Petri und Pauli in Eisleben

    Martin Luther wird in dieser Kirche auf den Namen des Tagesheiligen Martin von Tours getauft.

  • Frühjahr 1484

    Luthers Elternhaus in Mansfeld

    Wenige Monate nach der Geburt Martins zieht die Familie Luder von Eisleben nach Mansfeld. Martins Vater Hans erwirbt dieses Haus und gelangt als Unternehmer zu Wohlstand und Ansehen.

  • Frühjahr 1484

    Stadtkirche St. Georg in Mansfeld

    Als Martin Luthers Eltern im Frühjahr 1484 von Eisleben nach Mansfeld ziehen, steht an dieser Stelle noch eine romanische Kirche. Martin Luther erlebt als Kind den Umbau dieser Kirche mit.

  • 12. März 1491

    Luthers Schule in Mansfeld

    Im Alter von sieben Jahren tritt Martin Luther in die Mansfelder Trivialschule ein, die er bis 1497 besucht.

  • Herbst 1508

    Lutherhaus Wittenberg

    Luther kommt das erste Mal nach Wittenberg. Er unterrichtet Philosophie an der 1502 gegründeten Universität und wohnt bei seinen Ordenbrüdern im „Schwarzen Kloster“.

  • Herbst 1508

    Lutherstein

    Der junge Augustinermönch und Theologiestudent Martin Luther wird von Erfurt an die Universität Wittenberg versetzt. Auf seinem Weg nach Wittenberg soll er diese Stelle passiert haben.

  • Sommer 1511

    Lutherhaus Wittenberg

    Luther siedelt endgültig nach Wittenberg über, damals eine Kleinstadt „am Ende der Zivilisation“. Er lehrt an der Universität und beginnt an der Stadtkirche zu predigen.

  • 22. Mai 1516

    St. Annenkloster Eisleben

    Anlässlich der Klosterweihe nimmt Luther gemeinsam mit Joahnn von Staupitz an der Fronleichnam-Prozession teil.

  • Juni 1516

    Klosterkirche St. Augustini in Magdeburg

    Auf seiner ersten Visitationsreise als Distriktvikar besucht Luther das Magdeburger Augustinerkloster.

  • Juni 1516

    Klusbrücke bei Wahlitz

    Nach seinem Besuch des Magdeburger Augustinerklosters überquert Luther auf seinem Rückweg nach Wittenberg die Klusbrücke.

  • 6. August 1516

    Kloster Himmelpforte

    Martin Luther besucht das Augustinerkloster Himmelpforte bei Wernigerode und trifft hier seinen geistlichen Mentor Johann von Staupitz.

  • 20. Juli 1519

    Lutherstein

    Im Sommer 1519 führte Martin Luther mit Johannes Eck ein theologisches Streitgespräch in Leipzig. Auf seinem Rückweg soll er hier von Wittenberger Studenten empfangen worden sein und gepredigt haben.

  • Oktober 1519

    Schloss Annaburg

    Im Oktober 1519 trifft Luther den päpstlichen Gesandten Karl von Miltitz in Liebenwerda. Auf seiner Hin- und Rückreise macht Luther in Lochau Station.

  • 1520

    Franziskanerkloster Stein­Laussigk

    Eine Legende erzählt, Luther habe 1520 oder 1522 unter einer Linde in der Nähe des Klosters gepredigt.

  • 2. April 1521

    Lutherstein

    Luther bricht mit seinen Begleitern von Wittenberg zum Reichstag nach Worms auf. Einer Legende zufolge versuchte der Teufel Luther aufzuhalten indem er ihm einen Stein in den Schuh legte.

  • 4. April 1521

    Naumburg Markt 3

    Auf seinem Weg von Wittenberg zum Wormser Reichstag übernachtet Luther vom 4. zum 5. April in der Herberge „Zum großen Christoff“ am Markt.

  • 22. Mai 1522

    Zerbst

    Martin Luther predigt in der Klosterkirche der Augustiner-Eremiten und vor Zerbster Bürgern. Mit seiner Predigt verhilft er der Reformation in Zerbst zum Durchbruch.

  • 24. April 1522

    Dorfkirche in Sachau

    Laut einer Überlieferung aus dem 17. Jahrhundert, weiht Martin Luther die Kirche und hält eine evangelische Predigt.

  • 24. Juni 1524

    Klusbrücke bei Wahlitz

    Luther wird nach Magdeburg gerufen. Auf seinem Weg, der von Wittenberg über Zerbst führt, benutzt der Reformator den Klusdamm.

  • 24. Juni 1524

    Klosterkirche St. Augustini in Magdeburg

    Martin Luther erreicht Magdeburg. Er wohnt bei seinen Ordensbrüdern, predigt und ist an der Auflösung des Augustinerklosters beteiligt.

  • 26. Juni 1524

    St. Johanniskirche in Magdeburg

    Martin Luther wird vom Magdeburger Bürgermeister Nikolaus Sturm in die Elbestadt gerufen und predigt in dieser Kirche.

  • Juni 1524

    Zerbst

    Nachdem Luther im Juni 1524 mehrere Tage in Magdeburg verbracht hatte, reiste er auf seinem Weg zurück nach Wittenberg auch über Zerbst.

  • Dezember 1524

    Schloss Pretzsch

    Luther traut den Schlossherrn Hans Löser mit Ursula von Porzig. Dabei sind auch Philipp Melanchthon, Nikolaus von Amsdorf sowie Justus Jonas anwesend.

  • 16. April 1525

    Bitterfeld Stadtkirche St. Antonius

    Luther begibt sich von Wittenberg auf eine Reise nach Eisleben. Bitterfeld ist die erste Station.

  • 17. April 1525

    Dorfkirche Seeburg

    Auf seinem Weg von Wittenberg nach Eisleben soll Martin Luther hier am zweiten Osterfeiertag gepredigt haben.

  • 21. April 1525

    Stolberg Kirche St. Martini

    Luther predigt und erhält vom Stadtrat Fränkischen Wein und Einbecker Bier als Geschenke.

  • 21. April 1525

    Stolberg Rittergasse 7

    Luther ist zu Gast bei seinem Freund und fernen Verwandten, dem gräflichen Rentmeister Wilhelm Reiffenstein.

  • 21. April 1525

    Stolberg Lutherbuche

    Martin Luther unternimmt, so berichtet es eine Legende, eine Wanderung auf den umliegenden Hügeln und vergleicht die Stadt mit einem Vogel.

  • 4. Mai 1525

    Schloss Seeburg

    Luther schreibt von hier an Johann Rühel, den Rat des Grafen Albrechts von Mansfeld. Er mahnt den Grafen, im Bauernkrieg hart durchzugreifen.

  • 5. Mai 1525

    Schloss Annaburg

    Kurfürst Friedrich der Weise stirbt im Alter von 62 Jahren auf seinem Jagdschloss Lochau, das sich an der Stelle des heutigen Schlosses Annaburg befand.

  • Dezember 1531

    Schloss Pretzsch

    Luther ist Gast bei Hans Löser. Von Kopfschmerzen geplagt, kann er nicht an einer Jagd teilnehmen. Er schreibt eine Auslegung des 147. Psalms, die er seinem Gastgeber widmet.

  • Februar 1532

    Lutherhaus Wittenberg

    Martin Luther erhält das ehemalige Klostergebäude von Kurfürst Johann dem Beständigen geschenkt. Mit dem Umbau zum Wohnhaus entsteht die Lutherstube.

  • Juni 1534

    St. Marienkirche Dessau

    Luther hält sich in Dessau auf und hält vier Predigten in der Kirche.

  • Juni 1534

    Johannbau in Dessau

    Luther weilt mehrere Wochen in Dessau, um den von Schwermut befallenen Fürsten Joachim zu trösten.

  • 18. Januar 1542

    Naumburg Markt 13

    Luther erreicht Naumburg und nimmt Quartier im Haus der Witwe des Stadtschreibers Ambrosius Dörffer am Markt.

  • 20. Januar 1542

    Dom St. Peter und Paul in Naumburg

    Nikolaus von Amsdorf wird von Martin Luther zum evangelischen Bischof des Bistums Naumburg-Zeitz ordiniert.

  • 21. Januar 1542

    Hassel ­ Romanische Dorfkirche

    Auf seiner Reise von Naumburg nach Zeitz soll Luther hier gepredigt oder eine Gebetsstunde gehalten haben.

  • 21. Januar 1542

    Zeitz – Schloss Moritzburg

    Nikolaus von Amsdorf bezieht auf der Bischofsburg seine Residenz. Auf seinem Weg von Naumburg nach Zeitz wird er unter anderem von Martin Luther begleitet.

  • 21. Januar 1542

    Rathaus in Naumburg

    Nikolaus von Amsdorf nimmt als evangelischen Bischof die Huldigung des Naumburger Rates und der Bürgergemeinde entgegen.

  • 22. Januar 1542

    Zeitz – Klosterkirche

    Luther predigt in der überfüllten Kirche. Zwei Tag zuvor hatte er Nikolaus von Amsdorf in Naumburg zum evangelischen Bischof des Bistums Naumburg-Zeitz ordiniert.

  • 22. Januar 1542

    Zeitz – Dom St. Peter und Paul

    Nikolaus von Amsdorf hält als evangelischer Bischof des Bistums Naumburg-Zeitz in Anwesenheit von Martin Luther seine Antrittspredigt.

  • 11.-27. August 1544

    Zeitz – Schloss Moritzburg

    Luther besucht seinen Freund Nikolaus vom Amsdorf, um sich mit ihm über dessen schwierige Lage im Amt des evangelischen Bischofs von Naumburg-Zeitz auszutauschen.

  • 5. August 1545

    Merseburger Dom

    Martin Luther weiht den anhaltischen Fürsten Georg III. zum „Beistand in geistlichen Angelegenheiten“ des Bistums Merseburg und predigt mehrfach im Dom.

  • 24.-26. Dezember 1545

    Schloss Mansfeld

    Martin Luther hält sich zum letzten Mal auf dem Schloss Mansfeld auf. Zeit seines Lebens hatte er sich seinen Landesherren, den Graf von Mansfeld, verbunden gefühlt.

  • 23. Januar 1546

    Bitterfeld

    Auf seinem Weg von Wittenberg nach Eisleben übernachtet Luther in Bitterfeld.

  • 24. Januar 1546

    Landsberg ­ Doppelkapelle

    In der Nacht vom 24. zum 25. Januar 1546 soll Martin Luther mit seinen Söhnen und seinem Diener Ambrosius Rudtfeld in der Doppelkapelle übernachtet haben.

  • 28. Januar 1546

    "Kalte Stelle" bei Unterrißdorf

    Luther befindet sich auf dem Weg von Halle nach Eisleben und erleidet hier in Eiseskälte einen Herzanfall.

  • 15. Februar 1546

    Eisleben ­ St. Andreaskirche

    Von der noch heute vorhandenen Kanzel dieser Kirche hält Luther seine letzte Predigt, bevor er am 18. Februar 1546 in Eisleben stirbt.

  • 18. Februar 1546

    Eisleben ­ Markt 56

    Martin Luther stirbt in einem Haus am Markt. Durch eine Verwechslung geriet der tatsächliche Ort seines Todes in Vergessenheit.